Ein weiterer Felsbrocken mitten im Wald (Wegbeschreibung siehe unten).
Allerdings wesentlich anstrengender als der Heidenstein: Hier ist der Granit nur in abgerundeten, kantenlosen Formen "zusammengebacken", wobei die Oberfläche unendlich rauh ist: wehe dem, der mal ausrutscht oder versucht, sich mit Armen oder Beinen am Fels entlang zu "schubbern"; die Haut ist sofort stark aufgeschürft.
Ansonsten ist hier mutige Reibungstritt-Kletterei angesagt. Griffe finden sich in vielen Routen nur spärlich.
Die meisten offiziellen Routen (es gehen dazwischen unendlich viele inoffizielle oder ehemalige Routen, Quergänge und Varianten entlang) sind gut eingebohrt, eigenes Equipment würde man ohnehin fast nirgends unterkriegen! Man kann überall auch von oben das Toprope einhängen.
Die Schwierigkeiten fangen hier etwas höher als beim Heidenstein an, es gibt zwar 2-3 Routen im 4er-Bereich und 5-6 5er, doch dann geht es schnell höher, der Hauptschwierigkeitsbereich der ca. 25 Routen liegt zwischen 6 und 8.

So, jetzt die Wegbeschreibung (so gut es geht, es ist nicht ganz leicht zu finden):

  • Man fährt die B33 von St.Georgen nach Triberg. Nachdem man die Anhöhe nach St.Georgen erklommen hat, kommt man am Autohaus Bösinger vorbei.
  • Danach würde die Bundesstraße eigentlich in Serpentinen wieder ins nächste Tal führen, aber wir fahren kurz nach dem Autohaus rechts in eine Wald- und Wiesenstraße und folgt dem Hinweisschild "Staude" (das ist ein Lokal).
  • Man folgt der Straße, bis man die "Staude" erreicht hat, fährt daran vorbei Richtung Langenschiltach und wenig später links Richtung Gfell/Holops.
  • Auf dieser Straße bleibt man (immer Richtung Gfell).
  • Irgendwann an einer T-Kreuzung (vor sich den Wald): Links Richtung Berghof am Waldrand entlang.
  • Links ins Tal runter (dem geteerten Weg folgen) Richtung Landgasthof/Berghof.
  • An der T-Kreuzung im Wald links.
  • Am Lindenstüble vorbei, danach öffnet sich das Tal, an der T-Kreuzung steht ein Unterschlupf für die Leute, die mit dem Bus fahren, der hier zweimal im Jahr vorbeikommt.
    Irgendwo hier muß man sich eine Möglichkeit zum Parken suchen (gar nicht so einfach, geb ich zu) und geht dann zu dem Hof rechts und an dem Hof vorbei in den Wald hoch, dann sollte man den Felsen eigentlich nicht verfehlen...
Ansonsten: Leute fragen! (Schwarzwälder sind, auch wenn es manchmal so ausschaut, nicht bissig! Bin selber einer...)


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